Neue Forschung: Covid-19 kann Tinnitus verschlimmern - Februar 2023

Die Studie umfasste 3.103 Tinnituspatienten aus 48 Ländern, hauptsächlich aus Großbritannien und den USA. Es stellte sich heraus, dass 40% derjenigen, die Symptome von Covid-19 zeigen, gleichzeitig eine Verschlechterung ihres Tinnitus erfahren.

Tinnitus ist eine häufige Erkrankung, die die Wahrnehmung von Geräuschen oder Klingeln in den Ohren und im Kopf verursacht (Quelle: Thinkstock Images)

Tinnitus ist eine häufige Erkrankung, die die Wahrnehmung von Geräuschen oder Klingeln in den Ohren und im Kopf verursacht. Neue Forschungen haben ergeben, dass Tinnitus durch Covid-19 verschlimmert wird – und auch durch die Maßnahmen gegen die Infektion.




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Die Studie ist in der Zeitschrift Frontiers in Public Health veröffentlicht. Sie wurde von der britischen Anglia Ruskin University (ARU) mit Unterstützung der British Tinnitus Association und der American Tinnitus Association geleitet.

Die Studie umfasste 3.103 Tinnituspatienten aus 48 Ländern, hauptsächlich aus Großbritannien und den USA. Es stellte sich heraus, dass 40% derjenigen, die Symptome von Covid-19 zeigen, gleichzeitig eine Verschlechterung ihres Tinnitus erfahren. Obwohl sich die Studie auf Menschen mit vorbestehendem Tinnitus konzentrierte, gaben einige Teilnehmer auch an, dass ihre Erkrankung zunächst durch die Entwicklung von Covid-19-Symptomen ausgelöst wurde. Dies deutet darauf hin, dass Tinnitus in einigen Fällen ein Covid-Symptom sein könnte.





Die neue Studie ergab auch, dass ein großer Teil der Menschen glaubt, dass ihr Tinnitus verschlimmert wird durch soziale Distanzierung Maße. 46 % der britischen Befragten gaben an, dass sich Änderungen des Lebensstils negativ auf ihren Tinnitus ausgewirkt haben, verglichen mit 29 % in Nordamerika.

Quelle: Anglia Ruskin University



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